Glossar · Fachbegriff

Arbeitszeit-Management im Hotelbetrieb

Arbeitszeit-Management bezeichnet die systematische Steuerung von Personalplanung und Arbeitseinsatz in Abstimmung mit der erwarteten Nachfrage. Es umfasst Dienstplangestaltung, Mehrarbeitsverwaltung und die Einhaltung tariflicher Regelungen — in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen.

In inhabergeführten Häusern läuft die Dienstplanung häufig nach Tradition statt nach Belegungsplan. Das kostet zweimal: bei Flaute zu viel Personal, bei Spitzen zu wenig.

Was wir in der Praxis sehen: Ein inhabergeführtes 45-Zimmer-Haus im Voralpenraum hat im Hochsommer 18 Überstunden pro Woche im Housekeeping — weil Belegungsspitzen nicht vorab in die Dienstplanung eingeflossen sind. Umgerechnet auf den Monat: rund 800 Euro vermeidbare Mehrkosten, nur in einem Bereich. Über das Jahr und alle Abteilungen gerechnet: ein erheblicher Betrag. Die Lösung ist kein HR-System. Es ist die Verknüpfung von Belegungsprognose und Dienstplan — als Routine, nicht als einmaliges Projekt. Wer seinen Forecast kennt und seinen Dienstplan danach aufbaut, steuert aktiv. Alle anderen reagieren.

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Maximilian Bräu begleitet inhabergeführte Häuser im DACH-Raum bei der Analyse und Steuerung ihrer Kennzahlen – konkret, vor Ort, ohne Beraterkosmos.

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