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Hotelberatung DACH

Häuser, die mit Herzblut geführt werden, verdienen Beratung, die das versteht.

Was Hotelberatung im DACH-Raum heute bedeutet

Der deutschsprachige Hotelmarkt ist kein homogener Block. Ein Stadthotel in Wien, ein Landgasthof im Allgäu, ein Boutique-Haus in Basel – sie teilen den Begriff „inhabergeführt", aber nicht dieselben Herausforderungen, nicht dieselben Systeme, nicht dieselbe betriebliche Reife.

Was sie verbindet: Der Eigentümer oder die Inhaberfamilie trägt die volle operative Verantwortung. Es gibt keine Konzernstruktur, die Fehler abfedert. Kein Corporate Reporting, das Vergleichswerte liefert. Kein internes Entwicklungsprogramm für die nächste Führungsgeneration. Die Entscheidungen liegen bei Menschen, die morgens früh an der Rezeption vorbeigehen und abends die Liquidität prüfen.

Genau das ist der Ausgangspunkt dieser Beratung.

Hotelberatung im DACH-Raum – wie ich sie verstehe – beginnt nicht mit einem Fragebogen und endet nicht mit einem Bericht. Sie beginnt mit zwei Tagen vor Ort, mit offenen Augen und konkreten Fragen. Und sie endet mit einem Dokument, das kurz genug ist, um gelesen zu werden, und klar genug, um etwas zu bewirken.

Der Problemraum: Warum inhabergeführte Hotels besondere Anforderungen stellen

Große Beratungshäuser kennen die Hotellerie aus Bericht und Benchmark. Ich kenne sie von innen: fünfzehn Jahre operative Erfahrung, davon mehrere in der kaufmännischen Leitung eines Hauses der Fünf-Sterne-Superior-Kategorie. Ich weiß, wie eine schlecht konfigurierte PMS-Schnittstelle den Nachtaudit verlängert. Ich weiß, was ein nicht geschlossener Monatsabschluss für den nächsten Budgetprozess bedeutet. Und ich weiß, dass operative Verbesserungen nur dann angenommen werden, wenn sie von jemandem kommen, dem das Team glaubt – nicht von einem Berater, der nach drei Tagen wieder abreist.

Inhabergeführte Häuser im DACH-Raum stehen vor drei strukturellen Spannungen, die ich in fast jedem Projekt antreffe:

Transparenz-Lücke
Die Zahlen existieren – GuV, STR-Daten, Belegungskurven – aber sie kommen zu spät, sind nicht konsolidiert oder werden nicht systematisch gelesen. Das Controlling ist reaktiv statt steuernd.
System-Fragmentierung
PMS, Channel Manager, Booking Engine, POS, Buchhaltung – jedes System für sich angeschafft, selten als Ensemble gedacht. Schnittstellen fehlen oder funktionieren unvollständig. Manuelle Doppelarbeit ist die Folge.
Prozess-Erosion
Abläufe, die einmal gut funktionierten, werden nicht dokumentiert. Wenn Schlüsselpersonal wechselt, geht implizites Wissen verloren. SOPs existieren auf Papier oder gar nicht – aber nicht als gelebte Praxis.

Diese drei Spannungen hängen zusammen. Ein Haus, das seine Zahlen nicht rechtzeitig liest, kann nicht gezielt investieren. Ein Haus, das seine Systeme nicht integriert hat, verliert täglich Effizienz. Ein Haus ohne lebendige Prozesse verliert bei jedem Personalwechsel implizites Wissen.

Mein Ansatz: Beratung, die vor Ort stattfindet

Ich arbeite nicht mit Standardfragebogen und nicht mit vorgefertigten Lösungsfolien. Jedes Projekt beginnt mit einer strukturierten Analyse vor Ort – zwei bis drei Tage, in denen ich das Haus so sehe, wie es wirklich ist: Frühstücksservice, Schichtübergabe, Buchungslage, Systemlandschaft, Reporting.

Daraus entsteht kein vierzigseitiger Bericht, der im Regal steht. Sondern eine priorisierte Maßnahmenliste, ein konkreter Umsetzungsplan und – wenn gewünscht – eine Begleitung bei der Implementierung.

Ich arbeite allein. Das ist eine Entscheidung, keine Verlegenheit. Wer mich bucht, bekommt mich – nicht einen Junior, der das Erstgespräch protokolliert, während der Partner im nächsten Projekt steckt. Das ist üblich in der Beratungsbranche. Ich halte es anders.

Mein Standort ist Garmisch-Partenkirchen. Meine Mandate sind im gesamten DACH-Raum: Deutschland, Österreich, Schweiz. Über 32+ abgeschlossene Projekte, kein Branchenquerschnitt – ausschließlich Hotellerie.

Die vier Leistungsbereiche

Hotelberatung ist kein einzelnes Produkt. Sie ist ein Ensemble aus Feldern, die sich gegenseitig bedingen. Ich arbeite in vier Bereichen – manchmal in allen gleichzeitig, manchmal fokussiert auf einen.

Prozessoptimierung

Abläufe, die das Haus erleichtern – nicht nur auf dem Papier.

Prozessoptimierung in der Hotellerie beginnt selten mit einem Prozess. Sie beginnt mit der Frage: Wo verliert das Haus gerade Energie, Zeit oder Qualität – und warum? Die Antwort liegt meist nicht in fehlenden Ressourcen, sondern in unklaren Verantwortlichkeiten, fehlenden SOPs oder Abläufen, die historisch gewachsen und nie hinterfragt wurden.

Ich analysiere Betriebsabläufe in allen relevanten Bereichen: Rezeption und Front Office, Housekeeping, F&B, Back Office, Reservierung. Das Ergebnis sind dokumentierte Soll-Prozesse, priorisierte Maßnahmen und – wo nötig – eine Begleitung bei der Einführung.

Mehr dazu: Prozessoptimierung für Hotels

Hotel Controlling

Zahlen, die rechtzeitig kommen – und richtig gelesen werden.

Controlling im Mittelstand leidet häufig an drei Dingen: Der Monatsabschluss kommt zu spät. Die Kennzahlen sind nicht auf die Hotellerie kalibriert. Und der Bericht landet auf dem Schreibtisch, ohne dass jemand weiß, was als nächstes zu tun ist.

Ich baue Reporting-Strukturen nach dem USALI-Standard auf, der sich als Branchensprache der internationalen Hotellerie etabliert hat. RevPAR, ADR, Occupancy, GOP, Kostenstellen nach USALI – diese Kennzahlen gewinnen ihre Aussagekraft erst, wenn sie konsequent und vergleichbar erhoben werden. Ich helfe dabei, diesen Standard in inhabergeführten Häusern zu implementieren, ohne den Overhead einer Konzernbuchhaltung zu erzeugen.

Mehr dazu: Hotel Controlling Beratung

Digitalisierung und Systemauswahl

Technik, die dient – nicht umgekehrt.

Der Hotel-Tech-Markt ist unübersichtlich geworden. Hunderte PMS-Anbieter, Dutzende Channel Manager, Booking Engines, CRM-Systeme, Revenue-Management-Tools – und jeder Hersteller verspricht die vollständige Integration. In der Praxis entstehen Systemlandschaften, die mehr Arbeit erzeugen als sie abnehmen.

Ich berate herstellerunabhängig. Ich empfehle keine Systeme, an deren Verkauf ich verdiene. Mein Interesse ist ausschließlich das Interesse des Hauses: Welche Systeme passen zur Größe, zur Struktur, zur Belegschaft? Wie müssen sie konfiguriert sein, damit die Schnittstellen funktionieren? Und – ebenso wichtig – welche Systeme braucht dieses Haus gerade nicht?

Mehr dazu: Digitalisierung und Systemauswahl für Hotels

Systemintegration

Klare Schnittstellen zwischen allen Hotel-Systemen.

In einem Hotel laufen Daten zwischen vielen Systemen: PMS, POS, Channel Manager, Booking Engine, Buchhaltung, CRM. Wenn diese Systeme nicht sauber miteinander sprechen, entsteht manuelle Doppelarbeit, Fehler und verzögerte Abschlüsse.

Ich prüfe, wo Schnittstellen brechen, wo manuelle Umwege entstehen, und was sich mit geringem Aufwand verbessern lässt. Herstellerunabhängig, technisch, nüchtern. Eine saubere Schnittstelle ist eine, an die niemand mehr denkt.

Mehr dazu: Systemintegration für Hotels

Häufig gestellte Fragen zur Hotelberatung DACH

Für welche Hotelgrößen arbeiten Sie?
Mein Schwerpunkt liegt bei inhabergeführten Häusern zwischen 30 und 300 Zimmern. Das ist die Bandbreite, in der operative Komplexität und unternehmerische Entscheidungsfreiheit zusammentreffen – und in der externe Beratung den größten Hebeleffekt hat. Bei weniger als 30 Zimmern fehlt häufig die Grundlage für strukturierte Beratungsprojekte. Ab 300 Zimmern beginnen Konzernstrukturen, die andere Methoden erfordern.
Arbeiten Sie auch in Österreich und der Schweiz?
Ja. DACH bedeutet für mich Deutschland, Österreich und die Schweiz als gleichwertige Märkte. Ich bin in allen drei Ländern regelmäßig vor Ort. Sprachliche und rechtliche Besonderheiten – etwa im Arbeitsrecht oder in der Buchhaltungspraxis – sind vertraut.
Wie läuft ein typisches Projekt ab?
Ein Projekt beginnt mit einem kostenfreien Erstgespräch – telefonisch oder per Video. Wenn sich zeigt, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, folgt eine strukturierte Analyse vor Ort. Daraus entsteht ein konkretes Angebot. Die Umsetzungsbegleitung ist optional – manche Häuser setzen selbständig um, andere bevorzugen eine Begleitung. Beides ist möglich.
Wie unterscheiden Sie sich von großen Beratungshäusern?
Ich bin kein Angestellter einer Unternehmensberatung, der ein Hotel-Mandat betreut. Ich bin Hotelberater – ausschließlich, persönlich, mit eigener operativer Erfahrung. Das bedeutet: keine Mandatsverlagerung an Junioren, keine Standardberichte, keine Stundenabrechnung ohne Substanz. Wer mich bucht, weiß, wer das Projekt durchführt.
Was kostet eine Beratung?
Ich arbeite nicht nach Stundensatz, sondern nach Projektpauschalen. Der Umfang hängt vom Haus und von der Fragestellung ab. Im Erstgespräch bespreche ich mit Ihnen, was sinnvoll ist – und was nicht. Transparenz über das Honorar ist mir wichtig, auch wenn ich keine Preisliste veröffentliche.

Der nächste Schritt

Wenn Sie ein Hotel im DACH-Raum führen oder besitzen und über eine Zusammenarbeit nachdenken: Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Es dient dazu, zu verstehen, wo Ihr Haus gerade steht – und ob ich der Richtige bin, um daran zu arbeiten.

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