Glossar · Fachbegriff

Zimmerauslastung (siehe Occupancy)

Die Zimmerauslastung — im internationalen Kontext Occupancy — gibt den Anteil der belegten Zimmer an den verfügbaren Zimmern in einem bestimmten Zeitraum an. Sie ist eine der grundlegendsten Kennzahlen im Hotelbetrieb und Ausgangspunkt für RevPAR und TRevPAR.

Einfach zu lesen, schwer vergleichbar: Die Aussagekraft der Zimmerauslastung hängt direkt von der Methodik ab.

Was wir in der Praxis sehen: In einer DEHOGA-Benchmarking-Runde vergleichen drei inhabergeführte Häuser ihre Auslastungszahlen. Zwei rechnen auf Basis aller verfügbaren Zimmer, eines rechnet auf Basis der tatsächlich geöffneten Zimmer — Renovierungsbestand herausgerechnet. Ergebnis: 73 %, 71 % und 85 %. Der Wert von 85 % klingt stark. Er ist methodisch aber nicht vergleichbar. Benchmarks funktionieren nur mit einheitlicher Definition. Wer seine Auslastungszahl kennt, aber nicht weiß, wie sie gerechnet wurde, hat eine Zahl ohne Kontext. Das ist ungefähr so hilfreich wie eine Waage ohne Nullpunkt.

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Maximilian Bräu begleitet inhabergeführte Häuser im DACH-Raum bei der Analyse und Steuerung ihrer Kennzahlen – konkret, vor Ort, ohne Beraterkosmos.

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