Glossar · Fachbegriff

Direktbuchungsrate

Die Direktbuchungsrate gibt an, welcher Anteil der Buchungen direkt beim Hotel eingeht — über die eigene Booking Engine, per Telefon oder E-Mail. Sie ist das Gegengewicht zur OTA-Abhängigkeit und eine der wenigen Vertriebskennzahlen, die ein Haus aktiv beeinflussen kann.

Eine niedrige Direktbuchungsrate ist keine Naturgewalt. Sie ist eine Folge von Entscheidungen — meistens von Entscheidungen, die nie bewusst getroffen wurden.

Was wir in der Praxis sehen: Ein 70-Zimmer-Stadthotel mit 68 % OTA-Anteil zahlt bei 15 % Provision und 1,2 Millionen Euro Logis-Umsatz jährlich rund 122.000 Euro Provision. Würde der Direktbuchungsanteil um zehn Prozentpunkte steigen — auf 42 % — spart das Haus knapp 18.000 Euro pro Jahr, ohne einen einzigen Gast weniger zu bedienen. Die Booking Engine verbessern, Preisparität herstellen, Stammgäste direkt ansprechen — das sind keine Großprojekte. Es sind Maßnahmen, die jedes Haus umsetzen kann. Viele tun es nicht, weil niemand die Zahl kennt, die es rechtfertigt.

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Maximilian Bräu begleitet inhabergeführte Häuser im DACH-Raum bei der Analyse und Steuerung ihrer Kennzahlen – konkret, vor Ort, ohne Beraterkosmos.

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