Wie eine Mitbewerber-Analyse im Hotelsegment abläuft
Viele Häuser wissen, wer ihre Mitbewerber sind. Nur die wenigsten wissen, was diese besser machen und wo die eigene Lücke liegt. Eine strukturierte Mitbewerber-Analyse schafft hier Klarheit: Preispositionierung, Auslastung, Angebotsprofil, digitale Sichtbarkeit. Typisches Einsatzfeld sind stadtnahe und ferienorientierte Häuser mit 40 bis 120 Zimmern, die sich neu positionieren oder Preisstrategien überprüfen wollen. Dieser Verlauf ist ein typisches Beispiel, kein konkretes Mandat.
Vorgehen
Zu Beginn werden die relevanten Mitbewerber gemeinsam mit der Hausleitung definiert: in der Regel fünf bis acht Häuser im gleichen Segment und Marktumfeld. Dann folgt die Datenerhebung. Quellen sind öffentliche Buchungsplattformen, eigene Mystery-Checks, Bewertungsportale und RevPAR-Vergleichswerte. Die eigene Positionierung wird anhand von Leistung, Preis und Wahrnehmung gegen die Mitbewerber gespiegelt. Meist treten dabei konkrete Preisungleichgewichte zutage: Häuser, die mit gleichwertiger Leistung unter Markt liegen, verlieren täglich Umsatz, ohne es zu merken. Der Abschlussbericht benennt Handlungsfelder direkt, ohne Umwege.
Methodik
Typisch erreichbar: 8 bis 15 % Steigerung des Durchschnittspreises durch gezielte Preiskorrektur
„Nicht der günstigste Preis gewinnt. Der passende Preis gewinnt."
Stadthotel oder Ferienhotel, 40 bis 120 Zimmer, DACH-Raum
Die Analyse liefert keine Momentaufnahme, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Wer weiß, wo er steht, kann steuern.